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Entkommen aus der Zinsfalle - Patrick Kesselhut: "Man muss ins Risiko gehen - Gleich welcher Anlage"

Experten sind sich einig darin, dass die Zinsen noch lange auf einem Negativniveau bleiben werden. Auf dem Börsentag Dresden 2020 spricht Patrick Kesselhut daher zu vielen Besuchern, die einen Ausweg aus der Zinsfalle suchen: "Vor Ende des Jahrzehnts rechnet kaum jemand mehr mit steigenden Zinsen. Wir haben jedes Jahr eine reale Entwertung des Vermögens von ca. 1,6 %." Welche alternativen Möglichkeiten gibt es, um sein Geld anzulegen? "Am Ende muss ich in Sachwerte und ins Risiko gehen. Da gibt es mit ETFs, Immobilien, Edelmetallen oder Discount-Zertifikaten mehrere Möglichkeiten sein Geld zu investieren". Die beste Strategie hängt dabei vom Anlagetyp ab.
 
 

Interview mit Herrn Patrick Kesselhut (Public Distribution Germany bei Commerzbank AG), veröffentlicht am 20.01.2020 um 13:07

Ulrich Leuchtmann: schwächstes China BIP seit 30 Jahren und Burgfrieden im Handelskonflikt - was bedeutet das für die Währungen?

Währungsupdate mit Ulrich Leuchtmann: China ist im Fokus wegen aktueller Meldungen über das schwächste BIP-Wachstum seit 30 Jahren mit 6,1 %. "Für die Währung heißt das im Grunde, dass China keine starke Währung verträgt." Im Laufe der Woche gab es den Burgfrieden im Handelskonflikt mit den USA. Daraufhin hat Donald Trump auch die Anschuldigung der Währungsmanipulation zurückgenommen. Trump will außerdem 2020 als Präsident wiedergewählt werden. Was für einen Dollar wünscht er sich bzw. braucht er? Die vorübergehende Ruhe im Handelskonflikt lässt fundamentale Dinge in den Fokus rücken. Was ist beim Euro jetzt wichtig? Außerdem hat die türkische Notenbank den Leitzins in dieser Woche gesenkt. Was bedeutet das für die türkische Lira?
 
 

Interview mit Herrn Ulrich Leuchtmann (Leiter FX-Strategie), veröffentlicht am 17.01.2020 um 11:43

DAX Prognose 2020 - Andreas Hürkamp: "Bei einer 14 vorne im DAX in diesem Jahr vorsichtig werden"

2019 war ein sehr gutes Börsenjahr, in dem auch die Prognosen von Andreas Hürkamp übertroffen wurden: "Ich hatte 10-15 % Potenzial gesehen im DAX, letztendlich sind es 25 % geworden. Das hat mich schon überrascht." Borgen wir dabei von der Zukunft? "Ich erwarte ein Jahr von 0-5 % Performance, aber ein Bärenmarkt ist weiter ausgeschlossen." Wie konservativ ist die Jahresprognose von 13.700 Punkten? Und wie volatil wird der Weg dort hin? "Mein Jahreshoch liegt bei 14.400 Punkten. Ich könnte mir im Vorfeld der Dividendensaison Niveaus über 14.000 Punkten vorstellen. Aber: In diesem Jahr sollte man bei einer 14 vorne im DAX vorsichtig werden und eher Positionen abbauen."
 
 

Interview mit Herrn Andreas Hürkamp (Leiter Aktienmarktstrategie), veröffentlicht am 10.01.2020 um 16:06